Endlich da!

Unglaublich – so fühlt es sich an, hier zu sein. „Es kann doch gar nicht sein“, denkt man sich. Dass ausgerechnet ich das Glück habe, so eine wahnsinns Erfahrung zu machen.

Jetzt aber mal von vorne. Heute ist Dienstag, der 10.12., 06:47. Gestern hat sich so viel ereignet. Zuerst einmal konnten wir in der Nähe des Flughafens übernachten, was viel Zeit gespart hat und sehr komfortabel war (Wir mussten leider ab Frankfurt fliegen). Als wir ankamen, ging das einchecken schnell, und trotz meiner großen Aufregung lief alles gut. Der Flug – Ja. Wow. Mein erster Flug. Das ist einfach ein krasses Gefühl, so in die Luft zu steigen. Als wir dann oben waren, fühlt es sich tatsächlich nur wie Zugfahren an, und leider konnten wir aufgrund der Wolken von oben kaum etwas sehen. Und dann, ja dann kamen wir in Dallas an. Dort ging es dann los – Eine aus unserer Gruppe musste so einen Sprengstofftest machen, sie musste also alleine wo lang gehen. Als sie fertig war, war nur das Problem, dass sie nicht wusste, wo sie war, und wir dann auch nicht, wo wir sie suchen sollten. Leider gab uns kein Personal Auskunft, da man das Gefühl hatte, niemand wusste so richtig, wo das Ende dieses Checks war. Dann leitete uns einer zum Flugzeug, wir jedoch mit gemischten Gefühlen, da wir ja nicht unvollständig losfliegen wollten. Jedoch kam nach einem kurzen Telefonat raus, dass unsere Gesuchte sich bereits am Terminal befinden würde, und wir rasten los, um den Zug zu erwischen, der uns dorthin brachte. Wir waren so froh, dass wir da dann wieder alle zusammen waren. Letztendlich kam die Verspätung des Fliegers sehr zu unserem Glück, weil wir sonst vermutlich diesen nicht nicht geschafft hätten. Der Flug an sich war sehr entspannt, wir konnten uns alle wieder beruhigen und ich sogar die 2 Stündchen schlafen. Angekommen in Guadalajara wurde ich von einem Vater einer anderen Austauschschülerin abgeholt, und bei diesem zuhause dann meine Familie. Einen netten Eindruck machen die, und ich hoffe, dass ich diesen auch verfestigen darf. Sie zeigten mir einmal kurz das Haus, jedoch war mein einziger Wunsch das Bett, denn in deutscher Zeit war es bereits 6 Uhr morgens. So hatte sich mein Tag um etwa 7 Stunden verlängert. Im Bett dann war ich aber noch zu aufgedreht, um zu schlafen, und hoffe jetzt, dass ich heute trotz der paar wenigen Stunden Schlaf den Tag gut überstehen werde, jedoch bin ich zuversichtlich, da ich mich sehr auf die Schule freue (Ja, wirklich). Und jetzt geh ich frühstücken, ich wünsche euch allen noch einen schönen (bei euch Rest- ) Tag. 🙂

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